Eigentlich hat die erfolgreiche Autorin Liz Gilbert alles, was sich eine Frau wünschen kann. Dennoch fühlt sie sich verloren und völlig ziellos. Als sie sich von ihrem Mann scheiden lässt, nimmt sie dies zum Anlass, alles stehen und liegen zu lassen und um die Welt zu reisen. Zunächst lebt sie in Rom, um die Kunst des "dolce vita" zu ergründen, geht dann in eine Sekte nach Indien, um durch Meditation zu inneren Ruhe zu gelangen und findet schließlich in Bali recht unverhofft die Liebe ihres Lebens ...

Eines vorweg: Selten hat man einen langweiligeren Streifen mit Julia Roberts gesehen. Ebenso belanglos wie das Leben der Protagonistin plätschert hier die Story (falls man dies überhaupt als solche bezeichnen kann) vor sich hin, um sich in den einzelnen Episoden fast endlos zu wiederholen. Hoffentlich haben die Schauspieler wenigstens die Dreharbeiten genutzt, um sich die Welt ein bisschen anzuschauen. Dann zumindest war für sie das Ganze nicht so unnütz wie für den Zuschauer. Wenn man derlei Schmalz mag, sollte man sich lieber den doch differenzierter erzählten Elizabeth-Gilbert-Bestseller zu Gemüte führen.



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