Als die DDR noch bestand, hatte Mittfünfziger Bruno noch einen lukrativen Job als Chirurg. Heute fristet er sein Dasein als Busfahrer und hat auch diesen Job gerade verloren. So fällt es seiner Mutter leicht, ihn dazu zu überreden, sich eine Frau zu kaufen und mit ihr den elterlichen Bauernhof wieder in Schwung zu bringen. Er gerät an Anita, die ihr Geld eigentlich als Menschenschmugglerin verdient und prompt einen vietnamesischen Jungen im Koffer anschleppt...

Für sein Spielfilmdebüt hat sich Regisseur Pepe Planitzer leider eine ziemlich unglaubwürdige Geschichte ausgesucht. Was als Großstadtmärchen beginnt, endet als Provinzposse. Zwischen Tragik und Komik schildert Planitzer hier die Unwegbarkeiten des Lebens, das hier gar bizarre Formen annimmt. Mit halbwegs versierten filmischen Mitteln scheitert der Regisseur eher an der Story und den Darstellern denn am Regiegeschick.