Als der Buchautor Thomas an einem Winterabend auf einer Landstraße nicht mehr rechtzeitig bremsen kann, als zwei Schlitten auf die Straße sausen, kommt einer der beiden Brüder ums Leben.

Obwohl Thomas keinerlei Schuld trifft, kann er den tragischen Unfall nur schwer verarbeiten. Er fällt in ein tiefes Loch, das sich auch mit Alkohol und Drogen nicht füllen lässt. An seiner schweren Last scheitert schließlich auch seine Beziehung zu der liebevollen Sara.

Thomas sucht bald die Nähe der Mutter des verunglückten Jungen, kann aber auch bei ihr nicht wirklich Trost finden. Der Schriftsteller versucht, den Schmerz mit Schreiben zu kompensieren. Tatsächlich wird sein neues Buch ein Bestseller.

Jahre nach dem Unfall will er mit der hübschen Ann und deren Tochter endlich eine Familie gründen. Da taucht der inzwischen erwachse Bruder des Unfallopfers auf ...

Öde Schuld-und-Sühne-Geschichte

Zähe Tragik pur, was Wim Wenders hier in (warum auch immer) 3D gefilmt hat. In schleppendem Tempo entwickelt sich hier eine öde Schuld-und-Sühne-Geschichte, bei der einen weder die Figuren, noch deren Weiterentwicklung wirklich interessieren bzw. berühren. Die oft derben Zeitsprünge erschließen sich nicht und fördern leider auch nicht die Dramatik.

Es ist schon erstaunlich, dass man trotz namhafter Darsteller und einer tollen Kamera – manche Bilder sind wirklich vortrefflich – eine derartige Langweile verbreiten kann. Wenders jedenfalls machts möglich.

Vielleicht sollte sich der Regisseur darauf beschränken, mit Co-Regisseuren starke Dokumentarfilme (wie zuletzt "Das Salz der Erde") zu machen.