Der Wiener Hans Hölzel gilt schon früh als musikalisches Talent. Mit Bands wie "Hallucination Company" und "Drahdiwaberl" ist er bald stiller Star der Wiener Szene. Dann erfindet er sich als Sänger Falco neu. Doch bis er mit seinem Song "Amadeus" einen Hit landen kann, dauert es eine ganze Weile. Als das Stück dann sogar zur Nummer Eins der amerikanischen Billboard-Charts avanciert, ist sein Aufstieg zur Pop-Ikone unvermeidbar. Allerdings stirbt er einen viel zu frühen Tod...

Mit einem erstaunlichen Hauptdarsteller, der sogar die Manierismen Falcos (1957-1998) gekonnt nachahmt, zeigt Regisseur Thomas Roth, was Ruhm, Erfolgsdruck und die große Erwartungshaltung des Musikgeschäfts in einem Menschen bewirken können: innere Zerbrochenheit, Vereinsamung und schwierige Frauenbeziehungen. Dies wiederum führte zur Affinität zu Alkohol und Drogen, die zwangsläufig eine Sucht nach sich zog. Falco starb am 6. Februar 1998 in seiner Wahlheimat, der Dominikanischen Republik, bei einem Autounfall.