Genau einen Tag vor den Bundestagswahlen bricht in Berlin das Chaos aus. Denn nach einem verhinderten Terroranschlag verursachen willkürliche Razzien harte Demonstrationen. Dies nutzt Kanzlerkandidat Kellermann, um mit strengeren Anti-Terrorgesetzten aggressiv um Wählerstimmen zu buhlen. Derweil will der frisch verheiratete Musiker Phil mit seiner Frau in einer Bank einen Kredit für das gemeinsame Traumhaus. Als Phil kurz die Bank verlässt, kommt er vor Tür zu einem schicksalsträchtigen Zusammenstoß. Denn der spanische Journalist tauscht heimlich die Handys aus. Kurz darauf dringt eine Gruppe Unbekannter in die Bank ein und bringt alle in ihre Gewalt. Der Beginn eines Albtraums ...

Raoul W. Heimrich entwirft hier ein zwar durchaus vorstellbares Szenario und nutzt die kuriose Ausgangssituation für einen ungewöhnlichen Thriller, übertreibt dann aber im weiteren Verlauf leider ungemein. Hier merkt man, dass Heimrich zuvor viel TV-Arbeiten abgeliefert hat und unter anderem etliche Folgen von "Alarm für Cobra 11" in seiner Filmografie gelistet sind. Mit einer etwas ausgeklügelteren Story und mehr Budget hätte dies ein spannendes Stück Kino werden können.

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