London, 1893: Der berühmt berüchtigte Frauenkiller Jack the Ripper flüchtet in der Zeitreise-Maschine seines einstigen Freundes H.G. Wells in die Zukunft. Doch der Erfinder kann ihm folgen und trifft ihn schließlich im San Francisco des Jahres 1979 wieder. Nach weiteren Morden kann Wells ihm das blutige Handwerk legen...

Die Story klingt eigentlich ziemlich unspektakulär. Doch Regisseur Nicholas Meyer ("Sommersby", "Star Trek - Das unentdeckte Land") macht aus dem abgenudelten Zeitreise-Abenteuer einen anspruchsvollen Thriller mit phantastischen Wendungen, Einfällen und Regie-Gags. Unterstützt von überzeugenden Schauspielern - vor allem Mary Steenburgen (ausgezeichnet mit dem Saturn-Award als beste Hauptdarstellerin) brilliert als H.G. Wells Freundin aus der Zukunft - ist der Fantasy-Thriller ein erquickliches Sahnestückchen aus dem Zeitreise-Genres. Auch wenn der Londoner Big Ben einmal schon zehn Minuten vor Mittag zwölfmal seine Glocken schlagen lässt...