Der reiche Unternehmer Hammond errichtet auf einer einsamen Insel heimlich einen Erlebnispark, der für seine Gäste außergewöhnliche Attraktionen bereithält. Es ist gelungen, aus einer urzeitlichen DNA leibhaftige Dinosaurier ins Leben zu rufen. Bevor der Park für das Publikum geöffnet wird, lädt er den Paläontologen Alan Grant, dessen Freundin, die Paläobotanikerin Ellie Sattler, einen berühmten Mathematiker und seine beiden wissbegierigen Enkel ein, um die besorgten Investoren zu beruhigen. Aber der Besuch seiner ersten Gäste verläuft alles andere als nach Plan ...

Wenn Wissenschaft und Kommerz sich die Hand geben, kann nur Murks dabei herauskommen. Bestsellerautor Michael Crichton variiert in "Jurassic Park" dieses Thema nicht zum ersten Mal. Schon in "Westworld" (1972) gab er sich der Spekulation hin, was wohl geschieht, wenn geschäftlich orientierte Unternehmen halbfertige und letztlich nicht beherrschbare Technik nutzen, um die große Unterhaltungs-Show abzuziehen. Steven Spielberg machte daraus einen visuell aufregenden Monsterfilm, der seine großen Momente vor allem in den Tricksequenzen hat. Die Jagd des T-Rex auf das Auto und vor allem die Szene mit den beiden Velociraptoren in der Großküche werden ihren festen Platz in der Filmgeschichte finden. In solchen Stoffen zeigt sich Spielberg als wahrer Meister, nicht bei seinen betont ernsthaften Produktionen wie "Amistad" oder "Der Soldat James Ryan". Wegen einiger Schockszenen ist "Jurassic Park" für Kinder unter 12 Jahren ohne elterlichen Beistand nicht unbedingt geeignet. Nach dem kommerziellen Erfolg von "Jurassic Park" entstanden Vergessene Welt: Jurassic Park und Jurassic Park III zwei ebenso erfolgreiche Fortsetzungen.

Für den Kino-Neustart zum 20-jährigen Jubiläum im September 2013 wurde das Dinospektakel via Computer zur 3D-Version hochgerechnet.



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