Mit dem Film "Männer" gelang Doris Dörrie 1985 ein Kultfilm über den Kampf der Geschlechter. Die Hauptdarsteller: Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht. Wer nun bei der neuen Komödie "Frauen" an die selbe Regisseurin denkt, liegt fehl.

Nikolai Müllerschön ("Der rote Baron") betätigte die Klappe - aber zumindest Lauterbach ist wieder dabei. Dieser und die Schauspielkollegen Martin Brambach sowie Blerim Destani landen wider Willen in einem Auto und vertreiben sich die Zeit mit Klagen über die "Weibsbilder".

Unternehmer Schott (Lauterbach) will eilig zu einem Termin, bekommt aber den falschen Chauffeur (Brambach) zugeteilt. Die beiden wiederum werden von Bräutigam Lis Tucha (Destani, der Ähnlichkeit mit Elyas M'Barek hat) als Geiseln genommen, weil dieser seine Ehefrau vor dem Altar stehen hat lassen und nun vor der verärgerten Verwandtschaft die Flucht ergriffen hat. 

Brambach mit Barth

Bereits im Trailer fällt einer der besten Sprüche: "Uns ginge es allen besser, wenn Adam und Eva Chinesen gewesen wären. Die hätten den Apfel hängen lassen und die Schlange gefressen", sagt Martin Brambachs Charakter lachend. Derzeit im Fernsehen gefragt wie nie spielt der gebürtige Dresdner seine Kollegen locker an die Wand.

Zeitweise könnte man meinen, Mario Barth habe die Dialoge geschrieben - so einfach fällt die Mann-Frau-Problematik aus. Insgesamt eine typisch deutsche Komödie, die ein, zwei Lacher bereithält, aber komplett auf eine tiefgründigere Handlung verzichtet. Also Kurzweil, aber eben nur für einen Moment.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Frauen":

https://www.youtube.com/watch?v=_gBzjpLFGAw