Und wieder eine Geschichte einer ach so arg gebeutelten Frau: Agnes Browne verschuldet sich hoch, um eine angemessene Beerdigung für ihren verstorbenen Mann auszurichten. Da der Kredithai Wucherzinsen verlangt und Agnes auch ihre sieben Kinder ernähren muss, nimmt sie einen Job als Obstverkäuferin an. Dann macht ihr der Bäcker Pierre Avancen und Agnes wird klar, dass sie auch noch eigene Bedürfnisse hat ...

Nach "Schmutzige Liebe" ist dies die zweite Regiearbeit von Anjelica Huston. Sie taucht ins Dublin der Sechzigerjahre und beschreibt den Alltag einfacher Menschen. Dabei wechseln sich dramatische und komische Ereignisse ab. Trotz des überwiegend heiteren Tons haben sich hier einige Längen eingeschlichen.

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