Die kinderlose Designerin Andrea hält selbst die Hexe aus "Hänsel & Gretel" für eine bessere Mutter als sich selbst. Ihr Leben indes könnte rosiger aussehen: Ihr kleiner Dessous-Laden steckt in einer finanziellen Klemme und ihre nervige Mutter hält ich permanent die tickende biologische Uhr vor Augen. Als sich Andrea bei ihrem ersten Date mit Jugendschwarm Gregor tierisch blamiert, betrinkt sie sich bis zum völligen Filmriss. Später glaubt sie in dem sympathischen Rechtsanwalt Chris den Mann ihrer Träume gefunden zu haben. Als sie schließlich schwanger wird, bleiben Zweifel an der Vaterschaft des Kindes, da sie nicht weiß, was in jener Nacht mit Gregor wirklich passiert ist ...

Und wieder eine jener deutschen Komödien, die lediglich auf unterdurchschnittlichem TV-Niveau vor sich hindümpeln. Da fragt man sich, wie diese schlechte, unglaubwürdige, auf turbulent lustig getrimmte Geschichte (aus der Feder von Susanne Fröhlich) überhaupt zu einem Bestseller werden konnte. Realistische und gut beobachtete wie witzige Geschichten sehen anders aus. Wenn "Frisch gepresst" die Gesellschaft der Mittdreißiger realistisch wiedergibt, dann "Gute Nacht, Deutschland!"



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