Einst wurden die Geschwister Hänsel und Gretel im Wald allein gelassen und gerieten in die Hände einer fiesen Hexe. Jetzt, 15 Jahre nach ihrer Flucht aus dem Pfefferkuchenhaus, sind die beiden gefürchtete Hexenjäger. Als sie vom Bürgermeister von Augsburg angeheuert werden, geraten sie an die mächtige Muriel. Doch bevor sie diese zur Strecke bringen, erfahren sie noch so einiges über die eigene Herkunft ...

Diese Fortführung des Grimm'schen Märchens entfaltet sich leider zu einem hanebüchenen Action-Spektakel der dämlichen Art. Hauptsache es kracht und zischt mächtig – die innere Logik ist offenbar egal. So gilt: dies ist keine intelligente, faszinierend bebilderte Märchen-Variante wie es etwa "Spieglein, Spieglein" war, sondern eine Fortsetzung der nervigen, unnötig mit Baller-Action aufgepeppten Neu-Interpretationen wie "Red Riding Hood" oder "Snow White & the Huntsman". Dass dieses Spektakel zu großen Teilen in Deutschland entstanden ist, spricht ebenfalls eher gegen das Werk.



Foto: © 2013 Paramount Pictures/David Appleby