Schon seit Jahren macht bei jedem Vollmond ein Werwolf die Gegend um das Dorf Daggerhorn unsicher und die Bewohner opfern stets ein Tier. Doch als sich der Mond blutrot färbt, fordert der Werwolf ein Menschenopfer. So muss zunächst die ältere Schwester von Valerie dran glauben. Valerie ist nicht nur deshalb verzweifelt: Ihre Eltern haben bereits die Hochzeit mit dem wohlhabenden Henry arrangiert, obwohl Valerie den armen Holzfäller Peter liebt. Als die Liebenden fliehen wollen, weiß der Werwolf dies zu verhindern. Der berüchtigte Werwolfjäger Pater Solomon soll das Monster zur Strecke bringen ...

Regisseurin Catherine Hardwicke inszenierte zwar die kommerziell erfolgreichen Streifen wie "Twilight - Biss zum Morgengrauen" und "Dreizehn", doch sonderlich originell waren diese nicht. Nun legt sie diese Fantasy-Mär als Abwandlung des Rotkäppchen-Motivs vor, deren Schlichtheit man selten gesehen hat. Die Dialoge sind derart erbärmlich, dass man manchmal gar vor unfreiwilliger Komik auf dem Boden liegt. Wären nicht die guten Darsteller und ein paar durchaus ansprechende Bilder, man könnte dieses Werk getrost vergessen.



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