Der aus dem Senegal stammende Samba lebt und arbeitet seit zehn Jahren in Frankreich. Da er aber keine Aufenthaltserlaubnis hat, muss er permanent auf der Hut sein. So hangelt er sich ohne großartig aufzufallen von Job zu Job. Als ihm jedoch eine unbefristete Festanstellung als Koch in Aussicht gestellt wird, wendet sich Samba an die zuständigen Behörden. Doch der verantwortliche Beamte zeigt keinerlei Verständnis und steckt Samba sofort in die Abschiebehaft. Dort allerdings begegnet der lebensfrohe Afrikaner der traurig wirkenden Alice. Die arbeitet nach einem Burnout ehrenamtlich im sozialen Bereich und nimmt sich Sambas Fall sehr zu Herzen. Zwischen den beiden Außenseitern entspinnen sich bald zarte Bande ...

Erneut eine Geschichte um eine Freundschaft

Auch wenn das Regie-Duo Olivier Nakache und Eric Toledano wieder auf ihren Hauptdarsteller Omar Sy – es ist der vierte gemeinsame Film – zurückgriff, ist ihm diesmal ein weniger wuchtiger Film wie ihr Überraschungshit „Ziemlich beste Freunde“ gelungen. Man blieb dem Konzept treu und bietet erneut eine Geschichte um eine ungewöhnliche Freundschaft. Doch diesmal plätschern viele Momente eher belanglos vor sich hin, treten viele Szenen auf der Stelle und besitzen nur wenige Augenblicke dieser nachdenklich stimmenden Sozialkomödie hohen Unterhaltungswert. Die Darsteller erledigen ihre Jobs durchaus gekonnt, schaffen es aber nicht, der etwas anämischen Inszenierung genügend Pfeffer zu verleihen. So wird diese eigentlich erfolgversprechende Mischung aus Drama, Komödie und Sozialkritik wohl kaum das brillante Einspielergebnis von „Ziemlich beste Freunde“ (allein in Deutschland über neun Millionen Besucher) toppen können.