Pornodarsteller Alex Gaul träumt davon, endlich auch einmal eine ernsthafte Rolle spielen zu dürfen. Sein Anspruch ist hoch, lediglich das passende Filmangebot fehlt. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als weiter in den ungeliebten Rammel-Filmchen zu spielen. Doch dann hilft Alex der Zufall: Heimatfilm-Darsteller Zacharias Zucker sieht beinahe wie ein Zwillingsbruder von Alex aus. So nutzt er die einmalige Chance, setzt den Zucker außer Gefecht und schlüpft kurzerhand in dessen Rolle in dem gerade abzudrehenden Heimatfilm. Schon bald macht die Doppelbelastung Alex mächtig zu schaffen …

Regisseur Daniel Krauss ("Heimatfilm!") wollte mit "Kaiserschmarrn" wohl die zeitgenössische Medienlandschaft mit ihren Auswüchsen aufs Korn nehmen. Entstanden ist allerdings ein wild-greller wie allzu oberflächlicher Mix aus Komödie, Heimatfilm, Satire auf Pornofilmchen und Liebesschmalz vor farblich überzeichneter Kulisse des Wörthersees, der nicht mit tumb-derben Kalauern und hoffnungslos überzeichneten Figuren geizt. Auch wenn Antoine Monot Jr. in der Doppelrolle als Gaul/Zucker sein Bestes gibt, kann auch er diesen Unsinn mit einigen prominenten Gastauftritten nicht retten.





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