In der nordirakischen Stadt Kirkuk leben seit Jahrhunderten viele ethnische Gruppen. Nach dem Sturz von Saddam Hussein prägen Gewalttaten zwischen rivalisierenden politischen Gegnern das Stadtbild. In der Ruine eines Fußballstadions finden schließlich fast 300 Flüchtlingsfamilien Zuflucht. Einst unter Hussein aus der Heimat vertrieben, kehren sie nun zurück, doch ihre Häuser wurden zerstört. Unter den Flüchtlingen lebt auch Asu mit seiner Mutter und seinem behinderten jüngeren Bruder Diyar. Obwohl die ärmliche Lage recht aussichtslos scheint und Diyar durch eine Landmine schon sein Bein verloren hat, verliert Asu nicht den Mut und schaut optimistisch der Zukunft entgegen, träumt gar von einem Fußballspiel zwischen kurdischen und arabischen Kindern ...

Ein Fußballspiel als verbindendes Glied zwischen den Völkern und als Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft. Dieser Grundgedanke ist zwar nicht neu, in dieser einfühlsamen Tragikomödie aber herzergreifend und relativ authentisch (wenn auch häufig etwas ungelenk) erzählt. Außerdem bietet der Film einen ungeschönten Blick auf die heutige Bürgerkriegs-Situation im Irak. Der kurdische Regisseur Shawkat Amin Korki wurde übrigens unweit der Stadt Kirkuk geboren.



Foto: mîtosfilm