Layla Fourie ist eine alleinerziehende Mutter im südafrikanischen Johannesburg. Nach der soeben abgeschlossenen Ausbildung bekommt sie einen Job in einem Unternehmen, dass sich auf Lügendetektortests spezialisiert hat. Ihr erster Auftrag führt sie in ein weit entferntes Casino, in dem sie die Angestellten prüfen soll. Da ihr keine Alternative bleibt, nimmt sie ihren Sohn mit auf die lange Reise. Doch Müdigkeit und damit einhergehende Unkonzentriertheit fordern ihren Tribut: Layla überfährt einen Mann und räumt die Leiche beiseite. Von Schuldgefühlen geplagt geht sie dennoch ihrer Arbeit nach. Dabei begegnet sie dem jungen Pienaar und verliebt sich in ihn. Doch der ist der Sohn des Unfallopfers ...

Die deutsche Regisseurin Pia Marais hat viele Jahre ihrer Kindheit in Südafrika verbracht. Ihre Rückkehr hättte allerdings einen besseren Film verdient gehabt. Die langweilige, weil plattgewalzte und ähnlich schon x-fach erzählte Geschichte entpuppt sich als öde Schuld-und-Sühne-Mär jenseits jeglicher Glaubwürdigkeit. Zu konstruiert wirken die Situationen, zu gewollt die schicksalhaften Wendungen. Eigentlich reine Zeitverschwendung.



Foto: Pandora Filmproduktion