Lola ist ein elf Jahre altes nettes Mädchen. Sie lebt mit ihrer flippigen Mutter Loretta auf einem wunderschönen Hausboot, der "Erbse". Was nach einer unbeschwerten Kindheit klingt, läuft nur scheinbar reibungslos ab. Denn wie das Leben - auch für eine Elfjährige - nun mal spielt: Es kommt immer etwas dazwischen und manchmal fällt es eben schwer zu glauben, dass eines Tages alles wieder gut wird.

So hat Lola nicht nur damit zu kämpfen, dass sie als Außenseiterin gilt, sondern muss sich auch gegen den aktuellen Freund ihrer Mutter behaupten. Schließlich sorgt auch noch ihr neuer Mitschüler Rebin für Aufregung ...

Flott inszeniert und spannend erzählt

Kinderfilme kommen oft mit dem erhobenen Zeigefinger daher und eifern gerne um das Siegel "pädagogisch wertvoll". In Thomas Heinemanns ("Vorne ist verdammt weit weg") Verfilmung der gleichnamigen Buchvorlage von Annette Mierswa geht es bedeutend vergnüglicher zu. Durchaus ernste Themen werden in viele komische Momente gepackt. Alles ist recht flott inszeniert und spannend erzählt. Ein Abenteuer folgt auf das nächste.

So ist kindgerechte Unterhaltung garantiert. Ein gelungenes Beispiel für kreatives und liebevoll gemachtes deutsches Kinderkino, das vor auch durch sympathische Figuren punkten kann und zudem beweist, dass man auch den jungen Zuschauer ernst nehmen sollte.