Sein Name ist Harpagon, und er ist so geizig, dass er sich in der Kirche vor der Kollekte drückt, immer nur das gleiche schwarze Wams trägt und mit seinem Personal ständig über unnötige Ausgaben streitet. Höchstes Gut auf Erden ist für ihn das liebe Geld: Harpagon ist steinreich, er bewahrt sein ganzes Vermögen in einer Metall beschlagenen Truhe auf, die er im Garten vergraben hat. Als diese eines Tages verschwunden ist, bricht für Harpagon die Welt zusammen ...

Frankreichs Komiker-Ikone Louis de Funès einmal mehr in seiner Glanzrolle als explosiver Giftzwerg. Louis de Funès spielte hier erneut unter der Regie von Jean Girault, der hier frei nach Molières Klassiker "Der Geizige" inszenierte. "Louis, der Geizkragen" war die elfte Zusammenarbeit des Gespanns, die zwölfte, "Louis und seine verrückten Politessen", konnte Girault, der im Alter von nur 58 Jahren starb, nicht mehr vollenden. Auch für Louis de Funès war dies der letzte Film in seiner langen Karriere, ein halbes Jahr nach Drehende erlag er einem Herzversagen.

Foto: ARD/Degeto