Rosie und Alex sind bereits seit Kindheitstagen die besten Freunde. Eigentlich fühlen sie sich unglaublich stark zueinander hingezogen, doch soll die Liebe wohl nicht sein.

So erzählen sie sich die größten Geheimnisse und reden auch freimütig über ihre sexuellen Erfahrungen. Da wundert es nicht, dass Alex seiner Freundin auch beisteht, als sie ihm erzählt, dass sie nach einem One Night Stand ungewollt schwanger wurde.

Erst als Alex mit den Eltern von Dublin nach Boston in die USA zieht, muss sich ihre Freundschaft bewähren. Denn kann man trotz der Entfernung und der ungewollten Schwangerschaft befreundet bleiben? Erst nach Jahren mit desaströsen Beziehungen und einer aus dem Ruder gelaufenen Ehe kommen Alex und Rosie wieder zusammen...

Schlecht inszeniert und geschnitten

War Rob Reiners Komödie "Harry und Sally" über ein befreundetes Paar, dass erst nach vielen Irrungen und Wirrungen zueinander fand, eher für ein gesetztes Publikum, soll wohl nun diese Variante des deutschen Regisseur Christian Ditter eher ein Teenager-Publikum ansprechen.

Doch das Ganze ist derart schlecht inszeniert, geschnitten und mitunter auch miserabel gespielt, dass man nach wenigen Minuten bereits die Lust verliert, dem unausgegorenen und überaus nervigen Treiben überhaupt nach weiter zuzuschauen.

Oberflächlicher Käse

Da mag man es kaum glauben, dass das Drehbuch von Juliette Towhidi stammt, die etwa mit "Kalender Girls" durchaus bewiesen hatte, dass sie pointiert zu schreiben vermag. Hauptdarstellerin Lily Collins ("Spieglein, Spieglein"), Tochter des Musikers Phil Collins, wünscht man durchaus bessere Rollen. Mit derlei oberflächlichem Käse tut sie sich zumindest keinen Gefallen.