Hanna (Alice Dwyer) ist bis über beide Ohren in Yann (Sabin Tambrea) verliebt. Kurze künstlerische Videobotschaften, sogenannte Lettres filmèes, lassen Hanna immer wissen, was Yann für sie empfindet. Und sie liebt seine kleinen Zuneigungsbekundungen fast ebenso wie ihn selbst.

Aber die Lettres filmèes scheinen für Yann eine ganz andere Bedeutung zu haben und schon bald zeigt sich eine brennende Eifersucht im Verhalten des jungen Mannes. Er vertraut Hanna nicht.

Bevor sie sich versieht, werden seine filmischen Liebesbriefe zunehmend bedrohlicher. Die anfänglich überschwänglichen Gefühle verebben, und die junge Frau findet sich bald in einem gefährlichen Verwirrspiel wieder, bei dem sie nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann.

Spannender Autorenfilm

Regisseurin und Drehbuchautorin Andrina Mracnikar schloss 2010 das Studium der Regie und Buch & Dramaturgie an der Filmakademie der österreichischen Kino-Ikone Michael Haneke ab, nachdem sie bereits in der slowenischen Hauptstadt Ljubijana ihr Filmstudium beendet hatte.

Mit "Ma Folie" legt die gebürtige Österreicherin ihr Spielfilm-Debüt ab und inszeniert einen packenden Psychothriller, der auf eine komplexe Erzählstruktur und beklemmende Bilder setzt.

Mracnikar erzählt die Geschichte mit viel medialem und technischem Geschick und lässt die Zuschauer in die emotionale Welt der Protagonisten eintauchen, die großartig durch die Schauspieler Alice Dwyer ("3 Zimmer, Küche, Bad") und Sabrin Tambrea ("LUDWIG II.") verkörpert werden.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Ma Folie":