Eyad (Tawfeek Barhom) besucht als erster Palästinenser eine Elite-Schule in Jerusalem. Allein unter seinen jüdischen Mitschülern versucht er, sich anzupassen und mit seiner neuen Lebenssituation klarzukommen. Seine Familie ist stolz auf den jungen Mann, der mithilfe eines Stipendiums eine top Ausbildung erhält.

Eyad freundet sich mit dem im Rollstuhl sitzenden Yonatan (Miachael Moshonov) an, ist aber dennoch ein Außenseiter auf der Suche nach seiner Identität. Als er sich in seine Mitschülerin Naomi (Danielle Kitzis), eine Jüdin, verliebt, eskaliert die Situation, denn ihre Eltern lehnen Eyad ab.

Aufruf zu Toleranz

Die Ereignisse im Nahen Osten stellen alle Beteiligten tagtäglich vor die Frage: Wer bin ich? Welche Wünsche, Träume und Zugehörigkeiten haben die Menschen, die zwischen Religionsgrenzen und politischen Einschränkungen leben, mit Diskriminierung und unterschiedlichen Lebensentwürfen konfrontiert werden und den schwierigen "Tanz des Lebens" meistern müssen?

Der nach einem halbautobiografischen Roman entstandene Film von Regisseur Eran Riklis ("Die syrische Braut") bearbeitet diese Themen und wurde von Kritikern weltweit begeistert aufgenommen.

Glaube an ein besseres Israel

Die filmische Parabel über die Suche nach Identität in einem schwierigen gesellschaftlichen, von Ethnien bestimmten Umfeld, brachte sogar den ehemaligen israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres dazu, den Glauben an ein besseres Israel bei Facebook zum Ausdruck zu bringen.

Das großherzige Plädoyer für Toleranz arbeitet mit viel Humor und verbreitet Hoffnung und Zuversicht.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Mein Herz tanzt":