Yves Montand wurde 1921 in der Nähe von Florenz geboren. Im September 1938 trat er im Marseille das erste Mal als Sänger auf und avancierte - nicht zuletzt durch die intensive Begegnung mit Edith Piaf - zu den dauerhaften Größen des französischen Showgeschäfts. 1949 heiratete er die Schauspielerin Simone Signoret, mit der er zeitlebens zusammenbleibt. Als politisch links orientierter Sänger sympathisierte er mit dem Sozialismus und besuchte als einer der ersten westlichen Künstler 1956 die Sowjetunion. Der unter anderem durch "Lohn der Angst" auch als internationaler Schauspieler profilierte Sänger trat auch in einer Reihe amerikanischer Spielfilmen auf. Und er hatte eine kurze Affäre mit Marilyn Monroe. Der auch international populäre Chansonier und Schauspieler starb 1991 im Alter von 70 Jahren.

Mit diesem kurzweiligen Dokumentarfilm zeichnet Jean Labib ein bewegendes und vielschichtiges Portät eines erfüllten Künstlerlebens, eines zeitlebens politisch engagierten Mannes. Dabei wechseln sich gut ausgewählte persönliche Erinnerungen des Künstlers mit Filmausschnitten und faszinierendem Archivmaterial ab.