Mit ihrem Alltag kann die 13-jährige Paula nicht viel anfangen. Mit ihrer Mutter lebt sie in einer Kleinstadtsiedlung, umgeben von freundlichen Nachbarn, gepflegten Gärtchen und pubertierenden Mitschülern. Alles ist scheinbar in Ordnung, und jetzt, nur noch wenige Tage vor den großen Ferien gibt es eigentlich keinen Grund zu klagen. Aber Paula beobachtet scharf, und sie traut dem Frieden nicht. Sie hat da ihre Vermutungen. Mit ihrem durch umfangreiche Horrorfilmstudien geschärften Blick sieht sie scheinbar als Einzige die drohende Gefahr: Außerirdische infiltrieren die Menschheit, schleichend bemächtigen sie sich der Erdbewohner und verwandeln sie in einfältige, emotionslose und freundliche Wesen. Aber es gibt einen, der scheint noch nicht Opfer der außerirdischen Machenschaften geworden zu sein - Jens. Er ist wütend und verschlossen und das fasziniert Paula. Sie findet heraus, dass er bei einem Unfall seine Eltern verloren hat. Je länger sie ihn beobachtet, desto sicherer ist sie: Jens ist nicht infiltriert. Doch Jens hat nicht gerade auf sie und ihre Theorien gewartet. Um ihm näher zu kommen, erfindet Paula den Tod ihres Vaters. Zusammen brennen die beiden mit dem Kleintransporter vom Schwimmbad durch. Das Ziel der Reise ist der Unfallort seiner Eltern. Am Ende wird Jens erkennen, dass man Seelenfrieden nicht so einfach erreicht, wie einen Ort auf der Landkarte, und Paula, dass die Rettung der Welt vielleicht noch Zeit hat.