Lucy ist eine typische Karrieristin, die nur sich selbst, ihre Schuhe und vielleicht noch ihr Auto liebt. Als sie eine Dienstreise vom warmen Miami ins kalte Minnesota antritt, um dort eine Fabrik umzustrukturieren, erlebt sie bald ein neuartiges Dasein. Denn hier geht es gemächlich zu und die vermeintlichen Hinterwäldler erweisen sich als herzensgute Menschen. Gar nicht so einfach, diese Leute nun um ihre Jobs zu bringen, zumal sich Gewerkschaftsvertreter Ted als adretter Vertreter des männlichen Geschlechts erweist ...

Eine Komödie soll es sein, doch das Ergebnis ist eines jener Renée-Zellweger-Vehikel, die mit Schauspielerei wenig zu haben. Hier kann die Hauptdarstellerin als nervige Zicke in einer nach wenigen Sekunden absolut vorhersehbaren Geschichte lediglich mit ihrem ewig gleichen, mürrischen Entengesicht aufwarten. Da wünscht man sich, der dänische Filmemacher Jonas Elmer ("Let's Get Lost", "Monas Welt") wäre in seiner Heimat geblieben und hätte nicht einen derart langweilig-austauschbaren Plot verfilmt.

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