In einem kleinen Südstaaten-Städtchen will der einstige Kinderstar Cilla McGowan ein neues Leben beginnen. Kaum angekommen, nimmt sie voller Energie die Renovierung des verfallenen Anwesens ihrer verstorbenen Großmutter in Angriff. Diese war eine berühmte Hollywood-Diva, die vor vielen Jahren unter mysteriösen Umständen Selbstmord beging. Dann aber wird die junge Frau unvermittelt zum Ziel anonymer Drohungen und gefährlicher Anschläge: Irgendjemand setzt alles daran, sie aus der Gegend zu vertreiben. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn, dem Comic-Zeichner Ford Sawyer, versucht Cilla, den rätselhaften Ereignissen auf den Grund zu gehen - und kommt dabei einem mörderischen Geheimnis auf die Spur ...

Mit der Biographie "Die Geschichte der Dorothy Dandridge" zeigte Regisseurin Martha Coolidge 1999, dass sie neben eher belanglosen Werken wie "Der Prinz und ich" oder ("Angie" auch durchaus anspruchsvolle Regiearbeiten vorzuweisen hat. Dies kann man von der verquasten Adaption des gleichnamigen Romans von Bestseller-Autorin Nora Roberts nicht behaupten. Die Figuren sind einfältig gezeichnet, die Inszenierung lahm und die absurden Traumsequenzen absolut überflüssig. Zwar ist das Ganze recht gut besetzt und die im Dezember 2009 verstorbene Hauptdarstellerin Brittany Murphy ist in einer ihrer letzten Rollen zu sehen, doch aus dies kann diesen platten Langeweiler nicht retten.

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