Angie ist Ende zwanzig und schwanger. Ihre katholische Familie drängt sie vor den Traualtar. Das Problem: Angie liebt den Vater des Kindes nicht; da gefällt ihr der irische Anwalt Noel schon eher, der so recht charmant scheint. Das Kind kommt schließlich zur Welt, da hagelt es Schicksalschläge: Angies Baby ist verkrüppelt, und Noel entpuppt sich als Zyniker. Die Gebeutelte macht sich auf den Weg, ihre Mutter zu finden, die in Siechtum lebt...

Martha Coolidges Selbstfindungsdrama trägt - wie viele Problemfilme Hollywoods - viel zu dick auf. Es reicht nicht, dass ein Schicksalsschlag die gute Heldin trifft, beinahe dutzendweise müssen sie her. Die Filmzeitschrift "Zoom" bringt es auf den Punkt: "Ein als melancholische Komödie angelegter Film voller Sentimentalitäten, der sich in jedes erdenkliche Klischee hineinsteigert. Die Inszenierung ist fahrig und setzt auf die reaktionären Aspekte der Geschichte, die Schauspieler enttäuschen auf Grund mangelnder Führung völlig."