Ein Straßenmusiker krächzt voller Inbrunst seine Songs mitten in den Straßen von Dublin, träumt von einer Karriere im Musikgeschäft, muss sich aber seinen Lebensunterhalt damit verdienen, Staubsauger zu reparieren. Eines Tages trifft er eine junge Pianistin, der offenbar seine Lieder gefallen. Gemeinsam machen sie Musik, über die man schließlich sogar zarte Bande schließt...

Ein vielfach preisgekrönter Film, an dem sich die Geister scheiden. Wie so oft bei Regiearbeiten, in denen es um Musik geht, muss man die Klänge mögen, in diesem Falle die Songs von Glen Hansard, Gitarrist und Sänger der irischen Gruppe "The Frames". Denn darüber hinaus transportiert Regisseur und Ex-"Frames"-Mitglied John Carney ("On the Edge") hier kaum eine wirkliche Geschichte. Song reiht sich an Song, ohne sich wirklich für die Figuren zu interessieren bzw. diese zu verdichten. Für den Publikumspreis vom renommierten Sundance Festival hat es dennoch gereicht. Wie gesagt, man muss nur die Songs mögen. Immerhin konnte der einprägsame "Falling Slowly" einen Oscar abräumen.

Foto: Kinowelt