Eigentlich ist Ned ein netter Kerl, doch manchmal kann der Hippie auch nerven, zumal er gerne in Fettnäpfchen tritt. So etwa, als er aus reiner Menschenliebe einem uniformierten Polizisten Haschisch verkauft. Prompt landet er im Knast. Und das, nachdem ihn seine Freundin rausgeschmissen hat. Nach seiner Freilassung kommt er erst einmal bei seiner Mutter unter, zieht aber kurz danach zu seiner Schwester Liz, wo er schon bald einen Ehekrise auslöst. Auch das Leben der Schwestern Miranda und Natalie stellt Ned mit seiner enttarnenden Offenheit auf den Kopf, und dafür wird ihm auch die Schuld zugewiesen ...

Auch wenn einige Szenen recht naiv und abgedroschen wirken, gibt Paul Rudd hier bestens den charmanten Naivling. Leider wird die Geschichte hier oft recht sprunghaft erzählt, werden tolle Momente geschnitten, um in eher langweiligen Augenblicken zu verweilen. Mit besserem Timing wäre dies vielleicht ein toller Spaß geworden. So bleiben zumindest ein paar witzige Szenen.



Foto: Senator