Für den jungen Alex, den eher stillen Teenager aus einer Mittelstandsfamilie in Portland, ist sein Skateboard der Lebensmittelpunkt. Die besten Skater treffen sich im Paranoid Park, einer illegalen Skater-Anlage. Bei einem tragischen Unfall kommt durch die Schuld von Alex ein Wachmann ums Leben. Alex spricht mit niemandem darüber und versucht, sein normales Leben weiter zu führen – auch als die Polizei an der Schule ermittelt und heraus zu finden versucht, ob es sich um einen Unfall oder um ein Verbrechen handelt...

Ein Film, an dem sich wieder einmal die Geister scheiden. Gus van Sant drehte sein Mittelstandsdrama mit Laiendarstellern, die vor allem eines sicher können: mit dem Skateboard mehr oder weniger schnell durch die Gegend rollen und dabei ihre Kunststückchen vorführen. Skateboard-Fans werden sich darüber freuen, normale Kinogänger dürften dagegen gelangweilt die Vorstellung verlassen. Da nützen auch die durchaus akzeptablen, mit der Handkamera gedrehten Bilder von Christopher Doyle nicht viel, denn zu schemenhaft bleiben die jungen Protagonisten gezeichnet, zu dünn die Story nach einem Roman von Blake Nelson.

Foto: Peripher Filmverleih