Es hatte alles so stürmisch angefangen: In der Künstlerszene des New Yorker Stadtteils Greenwich Village hat sich die hübsche, exzentrische Bar-Sängerin Penelope Hals über Kopf in den aufstrebenden jungen Banker James verliebt. Aber nach der Hochzeit ist plötzlich alles ganz anders: Penelope gehört jetzt zur gehobenen Gesellschaft, wird von ihrem ungeheuer beschäftigten Mann vernachlässigt und hat nichts Besseres zu tun, als Geld auszugeben, Museen zu besuchen und sich therapieren zu lassen. Die Psychoanalyse bei dem fürsorglichen Doktor Mannix scheint sie allerdings zu brauchen, denn sie hat eine kleine Manie entwickelt: Penelope bestiehlt mit wachsender Leidenschaft die Jetset-Bekannten, die sich in ihrem Haus tummeln ...

Regisseur Arthur Hiller, der sich mit Filmen wie "Getrennte Betten", "Hospital" und "Nichts als Ärger mit dem Typ" auch den Ruf als Komödienspezialist erwarb, drehte diese Genrearbeit mit der herrlich überdrehten Natalie Wood in der Hauptrolle. Allerdings kommt die Story von E. V. Cunningham allzu unglaubwürdig und plump daher und Ian Bannen als Banker James ist nicht witzig, sondern einfach nur schlecht und langweilig.



Foto: ZDF/ARD/Degeto