Das Leben des 40-jährigen Benoît ist das aufregendste nicht: Er ist immer noch nicht verheiratet, sein Job in einem Callcenter ist auch nicht das Gelbe vom Ei und noch dazu muss er sich um seine an Demenz erkrankte Mutter kümmern, mit der er zusammenlebt. Eines Tages jedoch ändert sich sein Leben von Grund auf, denn Benoît hat eine Million Euro im Lotto gewonnen. Doch der plötzliche Reichtum hat nicht nur Vorteile ...

Weltweit werden Woche für Woche Unsummen für das beliebte Glücksspiel ausgegeben, doch nur ein Teil der Einsätze fliesst wieder an die Spieler zurück. Den großen Reibbach machen die Lotto-Gesellschaften und der Staat. Doch wer träumt nicht davon, einmal eine Million Euro zu gewinnen? Was aber passiert, wenn tatsächlich einmal die Glücksfee zuschlägt? Diese Idee verarbeitete Regisseur Julien Weill in seiner amüsanten Langfilmdebüt, in dem er mit trockenem Humor die Wünsche, Begehrlichkeiten und die Habgier der Menschen entblößt. Dabei bleibt dem Zuschauer das eine ums andere Mal das Lachen im Hals stecken. Als zunächst glücklicher Gewinner überzeugt Lionel Abelanski (""Zug des Lebens", "Belphégor - Das Phantom des Louvre", "Zwei ungleiche Freunde"), eine tolle Vorstellung als demente Mutter gibt Hélène Vincent ("Wenn das Fest beginnt ...", "Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss", "Mein Leben in Rosarot").

Foto: arte F/Xavier Coton