Rico ist ein zehnjähriger Junge aus Berlin, der sich selbst als minderbegabt bezeichnet. Das heißt, dass er nicht gerade sonderlich helle und häufig auf Hilfe - besonders von seiner alleinerziehenden Mutter - angewiesen ist. Das allerdings ändert sich, als er den hochbegabten, zwei Jahre jüngeren Oskar kennenlernt. Tatsächlich werden aus den beiden Außenseiters schnell beste Freunde. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wer sich hinter dem mysteriösen "Mister 2000" verbirgt. Der nämlich entführt Kinder und lässt diese für 2000 Euro Lösegeld wieder frei. Als dann eines Tages Oskar nicht wie verabredet erscheint, ahnt Rico Schlimmes. So muss er allen Mut zusammennehmen, um seinen Freund aus den Fängen des Entführers zu befreien ...

Basierend auf der "Rico"-Kinderbuchreihe von Andreas Steinhöfel inszenierte Regisseurin Neele Leana Vollmar ("Maria, ihm schmeckt's nicht!") einen nicht durchgängig stimmigen Kinderfilm, denn allzu oft müssen die Kinderdarsteller gestelzt wirkende Sätze aufsagen und nicht wirklich kindgerecht handeln. Der naive Grundtenor der Geschichte kommt allerdings Vor- und Grundschulkindern durchaus entgegen, zumal die Protagonisten trotz ihrer Macken durchaus ernst genommen werden. Für das erwachsene Begleitpersonal stellt sich ob er allzu durchschaubaren Kriminalhaltung und vieler unglaubwürdiger Wendungen allerdings schnell Langeweile ein.



Foto: Fox