Der Titel lässt es schon vermuten. Richtig: Dies ist eine weitere "Romeo & Julia"-Variante diesmal als Mischung aus "Black Cinema" und "Martial Arts"-Kino. In Oakland kämpfen im Hafengebiet eine chinesische und eine schwarze Familie um die Vorherrschaft und - wer hätte das gedacht - ein Chinese verliebt sich in eine Schöne der gegnerischen Partei ...

Ein Film, an dem eigentlich alles langweilig ist, weil einfach nichts stimmt: Tierische Durchhänger in der Dramaturgie, via Computer aufgemotzte Kampfszenen - und das, wo Meister Jet Li mitspielt - und das Happy End nerven fürchterlich. Außerdem hat man alles schon wesentlich besser gesehen. Da rettet die gute Musik von Jazz-Bass-Legende Stanley Clarke auch nichts. Einziger Lichtblick: Die R&B-Diva Aaliyah, die hier in ihrer ersten großen Kinorolle zu sehen ist. Das hoffnungsvolle Talent starb im August 2001 bei einem Flugzeugabsturz über den Bahamas, als sie von einem Videodreh in die Staaten zurückkehren wollte.

Foto: Warner