Amerika 2019: Das Fernsehen manipuliert das Volk. Die beliebteste Show mit den höchsten Einschaltquoten heißt "The Running Man": In dieser Live-Sendung werden menschliche Kandidaten vor einem Millionen-Publikum zu Tode gehetzt. Die Kandidaten sind lebenslänglich verurteilte Strafgefangene, die um ihr Leben kämpfen müssen. Als sich der Polizist Ben Richards weigert, wehrlose Menschen niederzuschiessen, landet er als Kandidat in der Show. Aber Ben dreht den Spieß um ...

Der gute gemachte, actionreiche Sciencefiction-Thriller bietet hervorragende Unterhaltung, zumal er viele kritische Ansätze über den Mißbrauch der Medien beinhaltet. "Running Man" ist die zweite Kinoregie-Arbeit von Paul Michael Glaser, der ein Jahr zuvor mit "Die gnadenlose Clique" sein Kinodebüt gab. Bekannt wurde er jedoch als Darsteller des Starsky in der TV-Serie "Starsky und Hutch". Für das Drehbuch zeichnete Steven E. de Souza ("Nur 48 Stunden", "Ricochet - Der Aufprall", "Judge Dredd") verantwortlich, der hier einen Roman von Richard Bachman alias Stephen King verarbeitete. Vieles erinnert allerdings an den wesentlich älteren Roman "Das Millionenspiel" von Robert Sheckley.

Foto: Kinowelt