Der 14-jährige Ralph ist in den Fünfzigerjahren nicht gerade der Musterschüler auf einer katholischen Schule. Da seine Mutter im Koma liegt, behauptet der Junge, dass sich seine Großeltern um ihn kümmern würden. Als er glaubt, dass nur ein Wunder seine Mutter wieder ins normale Leben zurückholen kann, will er unbedingt eines vollbringen. Schließlich erfährt er, dass alle Menschen den Gewinn des Boston-Marathons für ein Wunder halten würden. So kennt der Junge fortan nur noch das eine Ziel...

Mit viel Einfühlungsvermögen, starken Darstellern und einer Prise Humor wird hier eine typische Underdog-Story um eine liebenswerte Hauptfigur im Flair der Fünfziger erzählt. Kitsch und Klischees werden hier meist kunstvoll umschifft, auch wenn einige Momente an Werke wie "Rocky" erinnern. Doch übertrieben ist die Geschichte - vor allem auch Dank des Endes - nicht wirklich.

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