Ebbo und Vera Velten leben seit bald 20 Jahren in Afrika. Ebbo leitet inzwischen ein Forschungsprojekt über Schlafkrankheit und fühlt sich entsprechend gefordert und ausgefüllt. Vera hingegen fällt das afrikanische Leben immer schwerer, sie fühlt sich in der internationalen Gesellschaft nicht sonderlich wohl und vermisst ihre Tochter, die in Deutschland ein Internat besucht. Um seine Frau nicht zu verlieren, weiß Ebbo, dass er seinem geliebten Leben den Rücken kehren muss, will aber gleichzeitig nicht in das ihm fremd gewordene Europa zurück ...

Hier ist der Titel fast schon Programm: Wer nicht die Schlafkrankheit bekommt, droht zumindest einer akuten Müdigkeit anheim zu fallen. Regisseur Ulrich Köhler ("Bungalow", "Montag kommen die Fenster") quält den Zuschauer mit nicht enden wollender Langeweile, zeigt völlig uninteressante Szenen, die keiner sehen will, und verschließt sich jeglicher Dramaturgie, so dass es auch den guten Darstellern schwer fällt, Akzente zu setzen. So öde und trostlos kann der Blick in eine verlorene Seele sein!



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