Der Westpoint-Kadett George Armstrong Custer beweist sich während des amerikanischen Bürgerkrieg als strategisches Genie und legt so eine Blitzkarriere hin: Nach erfolgreich geführten Schlachten wird er vom Lieutenant zum General ernannt. Privat findet er sein Glück bei der Bankierstochter Elizabeth, die er bald heiratet. Doch als Unterhändler für indianische Angelegenheiten macht er sich vor allem bei den weißen Händlern Feinde: So verschören sich schließlich einflussreiche Eisenbahngesellschafter gegen ihn. Die sorgen dafür, dass Custers Regiment im Indianerkrieg 1876 bei Little Big Horn in eine aussichtslose Schlacht geschickt wird ...

Ein Epos, das weniger an der Realität als an der Legendenbildung interessiert ist. Davon abgesehen schuf Regisseur und Westernspezialist Raoul Walsh ein packendes Porträt des Nordstaaten-Generals, der hier von Hollywood-Haudegen Errol Flynn gleich einem strahlenden Ritter gekonnt verkörpert wird. Der Film wurde einst für deutsche Kinos auf 80 Minuten gekürzt, ist nun aber wieder in der vollständigen Fassung zu sehen, in der Custer immerhin auch ein paar Schattenseiten zeigt. Besonders stark: die aufwändig in Szene gesetzten Schlachtbilder.

Foto: Warner