Ein Mädchen mit einer Haut so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz sollte das ganze Glück von John und Josephine werden. Doch bei der Geburt des Mädchens namens Schneewittchen stirbt die Mutter. Alleine gelassen mit dem Säugling, trotzt der Vater John einem brutalen Winter, immer auf der Suche nach Nahrung, um das kleine Mädchen nicht verhungern zu lassen. Hilfe kommt unerwartet, als die heißen Tränen des Vaters die gefrorene Grabstätte eines verhexten Geschöpfs schmelzen lassen. Aus Dankbarkeit erfüllt das grünäugige Geschöpf John drei Wünsche: Nahrung für Schneewittchen, ein Königreich, um dort mit seiner Familie zu leben und eine Königin an seiner Seite. Aber Johns Grund zur Freude währt nur kurz. Der Grünäugige schuldet seiner hässlichen Schwester Elspeth noch einen Wunsch. Er verwandelt sie in eine schöne Frau und macht sie zur Königin an der Seite von John. Doch Elspeth ist damit nicht zufrieden. Boshaft wie sie ist, trachtet sie nach mehr...

Na, was könnte das wohl für ein Märchen sein, das Caroline Thompson hier in ihrer oft schwerfälligen wie grell-bunten Verfilmung präsentiert? Klar, "Schneewittchen", das berühmte Märchen der Brüder Grimm, das wir allerdings schon wesentlich besser gesehen haben. Man denke nur an Michael Cohns Gruselfilm "Schneewittchen", der für die kleinen Zuschauer allerdings nicht geeignet ist. Ganz im Gegensatz zu dem gleichnamigen Disney-Schneewittchen und die sieben Zwerge, der auch heute noch durch bemerkenswerte Animation, witzige Songs und charmante Zwerge besticht. Über den Kassenschlager "7 Zwerge - Männer allein im Wald" wollen wir uns hier erst gar nicht weiter auslassen.