1980 zieht die Bhagwan-Anhängerin Amrita mit ihren Kindern Lili und Fabian und mit weiteren Jüngern von Berlin in die bayerische Provinz. Dort sorgt deren (oft unbekleidetes) Auftreten schnell für Geprächsstoff. Vor allem Lili und Fabian haben es nicht leicht gegen Vorurteile und Intoleranz anzukommen, wenn im Dorf der Schützenverein mehr zählt als friedliches Miteinander. Richtig heikel wird es allerdings, als man einen der Sannyasins für einen RAF-Terroristen hält ...

Einige Momente in diesem Spaß um den Bhagwan-Wahn sind überaus lustig, andere hingegen albern und zudem oft schlecht in Szene gesetzt. Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt, ist länger tot", "Beste Gegend") kennt sich mit Bayerntümeleien bestens aus und weiß, was er wie auf die Schippe nehmen kann. Doch für ein wirklich prickelndes Aufeinandertreffen der Kulturen reicht dieser Streich nicht aus, der auf den Kindheitserinnerungen der Drehbuchautorin Ursula Gruber und ihres Bruders, Produzent Georg Gruber, basiert.



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