Nachdem eine Angestellte des Wiener Baukonzerns SANDAG ermordet wurde, bevor sie vor Gericht gegen dessen Vorstand über Schmiergeldzahlungen aussagen konnte, übernimmt Richard Brock, Verhörspezialist der Wiener Polizei, die Ermittlungen. Bald findet er heraus, dass die Schwester der Toten den mutmasslichen Mörder beim Verlassen der Wohnung beobachtet hat. Sein Gesicht konnte sie nicht erkennen, aber eine größere Narbe am Bauch will sie erkannt haben. Außerdem erfährt Brock, dass das Opfer vor Gericht gegen den Vorstand der SANDAG aussagen sollte, gegen den wegen des Verdachts von Schmiergeldzahlungen ermittelt wird. Bald gerät der Polizist selbst in Lebensgefahr ...

Regisseur Andreas Prochaska ("Die letzte Spur - Alexandra, 17 Jahre", "Der erste Tag") inszenierte mit Wiener Lokalkolorit einen spannenden Kriminalfall, der sich mit der Verfilzung von Politik, Wirtschaft und Justiz beschäftigt und sich so oder ähnlich durchaus zugetragen haben könnte. An Heino Ferchs Seite, der den Ermittler Brock gewohnt routiniert gibt, gefällt Nina Proll als Polizistin Vera Angerer, Erwin Steinhauer überzeugt als zwielichtiger Beamter des Innenministeriums.

Foto: ZDF/Georg Bodenstein