Ein Flüchtlingsmädchen aus Litauen sucht Geborgenheit bei einem Fischer in einem kleinen Dorf auf der Vulkaninsel Stromboli. Aber der Mann ebenso wie die Frauen des Dorfes demütigen sie. Zudem ist das Dorf ständig in seiner Existenz durch den Vulkan bedroht. Sie gerät in einen Gewissenskonflikt, weil sie nicht weiß, ob sie dort länger bleiben soll.

Für "Stromboli" stand Ingrid Bergman zum ersten Mal vor der Kamera von Roberto Rossellini, der ganz im Stil des Neo-Realismus gekonnt Dokumentation und Fiktion zusammenfließen lässt. Nach der Produktion verließ Bergman ihren Mann, um Rossellini zu heiraten. Mit ihm drehte sie insgesamt vier Filme - "Stromboli", "Siamo Donne", "Europa 51" sowie "Viaggio in Italia". Sie wurden seinerzeit von der Kritik gefeiert und gelten mittlerweile als Meisterwerke des Neo-Realismus.