Albert und Birgit, zwei Mitdreißiger, wollen ihren fünften Hochzeitstag feiern. Deshalb haben sie ihre engsten Freunde zu einem Festessen in ihr Haus eingeladen. Doch schon bald sorgen amouröse Verwicklungen für reichlich Zündstoff in der Runde. Wer hat mit wem und wer mit wem nicht? In dem auf den ersten Blick so anständigen Freundeskreis geht es offenbar zu wie in einem Swinger Club. Eineinhalb Jahre später trifft sich die Gesellschaft wieder – bei einer Hochzeit. Und die Verwicklungen sind nicht weniger geworden...

Das Regiedebüt des Schauspielers Jan Georg Schütte ("K3 - Kripo Hamburg - Ein anderer Mann", "Mörder in Weiß - Der Tod lauert im OP"), dass dieser als filmisches Experiment anlegte. Ohne festes Drehbuch inszenierte er dieses Drama, bei dem jedem der Darsteller die Grundsituation und jeweils eine eigene Hintergrundgeschichte vorgegeben wurde. Dialoge und Handlungen sind also frei improvisiert. Schütte drehte den Film in zwei Nachmittagen ab, es wurde nicht unterbrochen und wiederholt. Das Material wurde schließlich auf Kinolänge zurechtgestutzt. Das merkt man dem Film auch immer an, die Bilder sind wenig kinotauglich und Dilaogregie und Handlungsablauf hätten Schüttes Erstling sicher gut getan. Bleibt nur die Feststellung: Experiment misslungen!