Jean und Marie sind seit 25 Jahren glücklich verheiratet. Während ihres alljährlichen Sommerurlaubs lässt Jean Marie, eine Professorin, lesend am Strand zurück, während er angeblich schwimmen gehen will. Als Marie ihren Mann nach einer Weile nicht finden kann, alarmiert sie die Rettungsbrigade. Doch auch die können Jean nicht finden. Wieder zu Hause in Paris, versucht Marie ihren Verlust zu verkraften, indem sie einfach so tut, als wenn Jean immer noch da wäre ...

Regisseur Ozon erzählt hier ein sensibles Drama, wobei er es im Unklaren lässt, ob der Ehemann zu Tode kam oder seine Frau einfach verlassen hat. Doch trotz der bemerkenswerten schauspielerischen Leistung Charlotte Ramplings wird nie ganz klar, was der Filmemacher dem Zuschauer eigentlich erzählen will.

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