W\xe4hrend der Feier einer Abi-Klasse verschwindet Janusz. Marlin, ein Mitsch\xfcler, meldet ihn mit einem Notruf bei der Polizei als tot, bevor er selbst auf einer Landstra\xdfe \xfcberfahren wird. Da Spuren auf ein Gewaltverbrechen schlie\xdfen lassen, nehmen Leonie Winkler, Karin Gorniak und ihr Chef Schnabel von der Dresdner Kripo die Suche nach dem Sch\xfcler und die Ermittlungen auf. Seine Mitsch\xfclerinnen und Mitsch\xfcler schweigen - keiner will Janusz mehr gesehen oder von ihm geh\xf6rt haben.\x0a\x0aKarin Gorniak findet heraus, dass Romy, die Tochter ihres neuen Partners Paul, auch auf dieser Feier war und Janusz n\xe4herstand, als sie sagt. Angeblich war sie zur m\xf6glichen Tatzeit bereits zu Hause \x2013 doch das ist eine L\xfcge. Immer st\xe4rker ger\xe4t der engere Freundeskreis von Janusz in den Fokus. Das Bild des unschuldigen und bewunderten Opfers br\xf6ckelt dabei und gibt schlie\xdflich den Blick frei auf eine Ruine - hinter perfekten Fassaden aus digitaler Selbstdarstellung und Selbst\xe4ndigkeit finden die Kommissarinnen einen Sumpf aus Identit\xe4tsproblemen, Missgunst, Neid und Schuld.\x0a\x0aDie Eltern der Jugendlichen ahnen wenig vom Leben ihrer halberwachsenen Kinder. Gorniak geht es mit Romy nicht anders - der Fall bringt sie in ihrer Beziehung zu Paul und in ihrer Arbeit als Ermittlerin an ihre Grenzen. Als die Leiche von Janusz gefunden wird, offenbart sich eine Trag\xf6die.