Faire Gagen für alle: Emma Stone sagte in einem Interview, dass ihre männlichen Kollegen Gehaltskürzungen in Kauf nahmen, sodass sie die gleiche Bezahlung erhielt.

Die Rollen sind gleich groß, die Gagen nicht: "La La Land"-Darstellerin Emma Stone sprach in einem Interview mit dem "Out"-Magazin über Gleichberechtigung in Hollywood - und enthüllte, dass einige ihrer Co-Stars auf Geld verzichteten, damit sie genauso viel erhalten konnte.

"Frauen verdienen im besten Falle vier Fünftel der Gagen ihrer männlichen Kollegen", sagt die Oscargewinnerin. Dieser "beste Fall" sei jedoch nur für weiße Schauspielerinnen gültig - Schwarze oder Latinas verdienen oft sogar noch weniger.

"In meiner Karriere bislang war ich auf die Bereitwilligkeit meiner männlichen Schauspielkollegen angewiesen; sie nahmen Gehaltskürzungen auf sich, damit ich gleichberechtigt bezahlt werden konnte", sagte Stone, "Und das ist etwas, was sie für mich getan haben, da sie wussten, dass es richtig und fair ist."

In ihrem neuen Film "Battle of the Sexes" (Start: 9.11.) spielt Stone die Tennisikone Billie Jean King, die ihrerseits in den 70er-Jahren für gleiche Bezahlung in der Tennisbranche kämpfte.


Quelle: teleschau - der mediendienst