Tolstoi lesen, Tai-Chi, Töpfern. Das sind Jellas (Maren Kroymann) Pläne für ihren wohlverdienten Ruhestand. Sie hat sich sogar eigens eine Ruhestand-To-Do-Liste erstellt, um keines ihrer Vorhaben zu vergessen. Doch ihr Ehemann Klaus (Rudolf Kowalski) zieht nicht so recht mit, und auch ihre Kinder Hilke (Valerie Niehaus), Momme (Oliver Wnuk) und Fine (Amelie Plaas-Link) sind eine einzige Enttäuschung für Jella.

Eigentlich ist das Paar extra vom hohen Norden nach Bayern gezogen, um endlich mehr Zeit mit der ganzen Familie zu verbringen. Doch die Kinder sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Es wird Zeit für sie, ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen.

"Jella jagt das Glück", heißt es im "Herzkino"-Film, doch das Glück ist für die Mittsechzigerin, die sich langsam mit dem Älterwerden arrangieren muss, äußerst schwer zu fassen. Regisseur Enno Reese schuf eine durchaus feinsinnige Komödie, in der dank der tollen Besetzung nicht einmal die etwas überflüssigen Klischees über Preußen und Bayern allzu sehr stören.


Quelle: teleschau – der Mediendienst