Im Rahmen von "ZDFzeit" setzt Nelson Müller ein nächstes, sehr beliebtes Lebensmittel auf den Prüfstand: den Käse. Diesmal will er wissen, wie gut sind Gouda, Camembert und Co.?

Allzu viele Lebensmittel dürfte es nicht mehr geben, die Nelson Müller noch nicht getestet hat. Für "ZDFzeit" war er schon am Grill, bei den vielen unterschiedlichen Eissorten, beim Billig-Bäcker, er verglich die Buletten-Brater oder die Discounter miteinander. Und zuletzt hat er die Nudel nach allen Regeln der Kunst analysiert.

In seiner beliebten Test-Reihe im Rahmen von "ZDFzeit" widmet sich der Ruhrpott-Koch nun dem Käse. Ob Bergkäse oder Mozzarella, Parmesan oder Frischkäse, Gouda oder Gorgonzola, Käse aus Schafs-, Ziegen- oder Kuhmilch ... – kein anderes Lebensmittel bietet eine vergleichbare Sortenvielfalt. Noch dazu mit erheblichen Unterschieden bei Preis, Qualität und Geschmack. Müller will nun unter anderem zeigen, worin sich industriell gefertigter Käse von den Produkten aus traditioneller Handwerkskunst unterscheiden.

Ist industrielle Massenproduktion gesund?

Dafür reist der Sternekoch in die Molkerei Sachsenmilch in Leppersdorf, dem größten Milchwerk Europas. Auf dem Fabrikgelände, so groß wie 50 Fußballfelder, wird vor allem der junge Gouda in einer rechteckigen Form produziert. Müller staunt selbst darüber, wie platzsparend er dadurch gelagert werden kann. Ein vollautomatischer Zuschnitt ohne Verlust und Folienreifung machen den Gouda im Vergleich zur handwerklich hergestellten Konkurrenz umso günstiger.

Doch ist diese industrielle Massenproduktion auch wirklich gesund? Müller deckt auf, dass manche Hersteller sich in gesetzlichen Graubereichen äußerst wohlfühlen. Beispiel Käse-Cracker: Das Gebäck darf tatsächlich so genannt werden, obwohl es gerade einmal 0,1 Prozent Käsepulver enthält ...


Quelle: teleschau – der Mediendienst