Mutiger Schritt

Ronja Forcher: So denkt der "Bergdoktor"-Star heute über seine "Playboy"-Fotos

04.11.2026, 10.08 Uhr
Ronja Forcher, die Gruber-Tochter aus "Der Bergdoktor", entschied sich trotz anfänglicher Zweifel für ein "Playboy"-Shooting. Unterstützt wurde sie von ihrem Mann Felix Briegel.
Ronja Forcher lacht.
Ronja Forcher hat über ihre Entscheidung gesprochen, sich für den "Playboy" ausgezogen zu haben.  Fotoquelle: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Seit 2008 gehört "Der Bergdoktor" fest zur deutschen Fernsehlandschaft. Von Beginn an spielt Ronja Forcher (30) die Gruber-Tochter Lilli. Als die Dreharbeiten starteten, war sie gerade einmal neun Jahre alt. Die Schauspielerin wurde damit praktisch vor der Kamera erwachsen – begleitet von einem Millionenpublikum.

Ronja Forcher im "Playboy": Darum zögerte der "Bergdoktor"-Star

2017, im Alter von zwanzig Jahren, traf sie eine Entscheidung, die sie sich ein Jahr lang wohlüberlegt hatte. Die Anfrage des "Playboys" lag auf dem Tisch, aber Ronja zögerte. "Ich hatte so viele Glaubenssätze in mir. Über meinen Körper. Über Weiblichkeit. Ich bin nicht schlank genug, nicht schön genug." Schließlich siegte ihr Mut und sie ließ die Hüllen fallen. "Heute sage ich: Ich musste das machen. Es war wichtig für mich." Zu ihrem Körper zu stehen und ihn anzuerkennen, war ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung. "Ich wollte [die Unsicherheit] abstreifen. Und ich habe es getan."

Ronja Forcher und Felix Briegel: Seit elf Jahren ein Paar

Verurteilt hat sie am "Bergdoktor"-Set für ihren Mut niemand. Schauspielkollege Hans Sigl (56) bezeichnete die Aktion damals als "verrückt, aber toll".

Zuspruch gab es auch von Ronjas Mann Felix Briegel (28). "Er hat mich unterstützt. Das war am Anfang unserer Beziehung. Und es hat mir gezeigt, dass er das aushält neben mir. Mein Leben und meine Öffentlichkeit", sagt die 30-Jährige. Nun sind die beiden seit knapp elf Jahren ein Paar und seit vier davon glücklich verheiratet.



So hält Ronja Forcher ihre Ehe trotz häufiger Trennung lebendig

Dabei haben sie nie das anfängliche "Leuchten" verloren, obwohl sie sich selten sehen. "Wir […] sind oft getrennt. Aber wir telefonieren jeden Tag. Und wenn wir uns wiedersehen, dann leuchten wir. Es ist eine Entscheidung füreinander. Jeden Tag aufs Neue." Sie sieht ihren Mann als "Geschenk" und ist dankbar dafür, dass sie gemeinsam mit ihm erwachsen werden durfte – dazu gehört auch, sich und seinen Körper lieben zu lernen.

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