Schuldgefühle

Schockerlebnis in Tel Aviv: Andrea Kiewel macht sich große Vorwürfe

01.09.2026, 11.40 Uhr
Moderationsikone Andrea Kiewel hat in Tel Aviv einen dramatischen Vorfall mit ihrem Hund Carter erlebt. In ihrer Kolumne schildert sie die emotionalen Momente und reflektiert über ihre Schuldgefühle.
Andrea Kiewel mit verschränkten Armen und etwas nachdenklichem Blick.
Andrea Kiewel hat in Tel Aviv ein erschreckendes Erlebnis gehabt.  Fotoquelle: picture alliance / BoKo pictures | Boris Korpak

Andrea Kiewel moderiert seit mehr als 20 Jahren den "ZDF-Fernsehgarten" und ist auch abseits der Mainzer Show regelmäßig im Fernsehen zu sehen. In diesem Jahr war sie beispielsweise schon in der Sat.1. Show "Hast du Töne" oder bei "Hitster" auf RTL zu sehen. Außerdem schreibt sie ihre eigene Kolumne "Superillu" - und berichtet dort nun von einem Erlebnis, das sie schwer belastet.

Andrea Kiewel in Sorge: Spaziergang mit Hund Carter endet beim Tierarzt

Eigentlich wollte die 61-jährige mit ihrem Hund Carter nur einen gemütlichen Spaziergang durch ihre Heimat Tel Aviv unternehmen und ihrem treuen Vierbeiner damit etwas Gutes tun. Doch bei etwa 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bekam ihr treuer Begleiter plötzlich Probleme mit dem Kreislauf.

Zum Glück erkannte ein Freund sofort, um welche bedrohliche Situation es sich handelte und schickte die Moderatorin auf direktem Weg zum Tierarzt. In ihrer Kolumne hat Kiewel den Vorfall nun reflektiert und ihr wird schweren Herzens bewusst, wie sehr sie die Anstrengung für Carter unterschätzt habe.

Andrea Kiewel bittet Hund Carter um Verzeihung: "Schuldgefühle"

Deshalb macht sie sich immer noch schwere Vorwürfe und formuliert eine rührende Botschaft an ihren Hund, in der sie ihn um Verzeihung bittet: "Noch nie hatte ich so schlimme Schuldgefühle wie jetzt gerade. Bitte verzeih mir, mein liebster, treuester Freund", schrieb sie.

Anstatt den gemeinsamen Ausflug genießen zu können, entpuppte sich dieser als großer Schockmoment. Dabei macht der Moderatorin besonders zu schaffen, dass sie Carter damit in Gefahr gebracht hat, wie sich später beim Tierarzt auch bestätigen sollte.

Der Vierbeiner war gesundheitlich tatsächlich angeschlagen und kämpfte mit erhöhter Temperatur und Verwirrtheit. Der Tierarzt selbst richtete noch einmal einen dringenden Appell an Kiewel, insbesondere deshalb, weil sich das Tier bereits in einem höheren Alter befindet und sie Carter in der Mittagshitze ausgeführt hat:

"Andrea, warum läufst du mit dem Opa-Hund durch diese Hitze? Er hat jetzt erhöhte Temperatur und ist verwirrt. Wahrscheinlich wird er sich zeitnah erbrechen. Du musst sofort mit Carter ins Kalte", berichtet sie. Kiewel reagierte daraufhin sofort und setzte Carter ins Auto mit voll aufgedrehter Klimaanlage und fuhr mit ihm nach Hause. Dort musste sich der Hund tatsächlich übergeben.

Andrea Kiewel macht sich schwere Vorwürfe nach Hitze-Drama

Inzwischen hat Carter ein stattliches Alter erreicht. In Menschenjahren gerechnet wäre er jetzt 91 Jahre alt. Gerade dieser Umstand geht der 61-jährigen besonders an die Nieren. In Tränen aufgelöst sei ihr zunehmend bewusst geworden, was sie ihrem Freund dort draußen in der Mittagssonne zugemutet hatte.

In ihrer Kolumne geht sie deshalb hart mit sich ins Gericht: "Wie blöd kann ich bitte sein, mit meinem lieben, alten Hund durch die Sommerhitze zu marschieren, die 40cm über dem aufgeheizten Asphalt noch viel höher ist als für mich in 180cm Höhe?" Mittlerweile soll sich ihr Begleiter aber zum Glück wieder erholt haben.

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