Kerstin Ott über ihr erstes Treffen mit Maite Kelly: "Die kann ich nicht leiden"
Inzwischen verbindet Kerstin Ott und Maite Kelly eine enge Freundschaft. Auf der Bühne wirken sie wie ein eingespieltes Team. Doch die heutige Schlageridylle täuscht nicht darüber hinweg, dass das bei ihrem ersten Kennenlernen vor einigen Jahren noch anders aussah.
Kerstin Ott über Maite Kelly: "Die kann ich nicht leiden"
Erst im Oktober haben die beiden Sängerinnen ihren gemeinsamen Song "Ich weiß, was du brauchst" veröffentlicht und begeistern damit ihre Fans. Der Song erzählt davon, wie sich aus Freundschaft mit der Zeit Liebe entwickelt. Auch privat stehen sich die Schlagerstars sehr nahe - auf platonischer Ebene. Eine Verbindung, die heute unzertrennlich scheint.
Im Jahr 2018 war von Harmonie aber weit und breit noch nichts zu spüren: "2018 hatten wir bei einer 'Schlagernacht' nacheinander Soundcheck. Als Maite fertig war, habe ich sie angesprochen. Ich wollte wissen, ob sie ihre In-Ear-Kopfhörer empfehlen kann", verriet Ott im Interview und berichtet: "Sie lief an mir vorbei und sagte: 'Die brauchst du nicht. Die brauchst du nur, wenn du schön singen willst.'"
Die 44-Jährige fühlte sich in dem Moment wie vor den Kopf gestoßen, wie sie der Zeitschrift "Superillu" weiter verriet: "Danach sind wir auseinandergegangen, und ich dachte, was ist das denn für eine? Ich habe sie damals als von oben herab empfunden und entschieden: Die kann ich nicht leiden."
Kerstin Ott über Maite Kelly: "Total daneben"
Die Bemerkung Kellys habe Ott damals schwer getroffen und verletzt. Sie dachte, dass die "Let's Dance"-Gewinnerin von 2011 eine überhebliche und herablassende Art habe. Doch das wollte Kelly so nicht hinnehmen. Beide begegneten sich noch einmal bei einer Fernsehshow am Frühstückstisch, woraufhin Maite sie grüßte und fragte, ob alles in Ordnung sei. Ott entgegnete damals direkt und erwiderte: "Nein. Ich fand deinen Satz damals total daneben."
Damit hatte die 46-jährige Kelly nicht gerechnet und zeigte sich erstaunt: "Mir fiel in dem Moment fast mein Teller aus der Hand. Kerstin hat zu mir noch gesagt: 'Du hast mich richtig verletzt.' Und ich war ganz baff."
Maite Kelly über Kerstin Ott: "Große Bewunderin ihrer Stimme"
Das Ganze schien nämlich ein Missverständnis zu sein, wie Kelly weiter schildert: "Denn was sie nicht wusste, war, dass ich eine große Bewunderin ihrer Stimme bin." Zum damaligen Zeitpunkt sei sie davon ausgegangen, dass ihre Kollegin von ihrer Wertschätzung wusste: "Ich bin immer davon ausgegangen, dass sie weiß, dass sie genial ist."
Sie wollte ihre Kollegin keinesfalls verletzen, im Gegenteil: Es war vielmehr als Kompliment gedacht: "Jemand, der so singt wie sie, braucht eben auch keine In-Ears", sagte Kelly der "Superillu".
Nach der Aussprache: "Immer in Kontakt"
Nachdem sich die beiden aussprechen konnten, zeigte sich Ott versöhnlich und von den aufrichtigen Worten Maites überzeugt: "Ich wusste, dass Maite es ganz ehrlich meint und dass es damals eben unglücklich gelaufen ist. Für uns war das der Wendepunkt. Seither sind wir immer im Kontakt, schreiben uns regelmäßig."
Mit dem nötigen Abstand können sie heute mit Humor auf die damalige Situation zurückblicken: "Die Geschichte ist witzig, deshalb haben wir darüber auch schon des Öfteren gelacht. Ja, bei unserem ersten Treffen sind wir aneinandergerasselt."
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